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Abkürzungen in der EDV längst nicht vollständig

 
 

 

Im NEUdeutschen Sprachgebrauch, gibt es immer wieder Abkürzungen, auch in der EDV. Hier ist ein Überblick, über die wichtigsten - aber sicherlich nicht vollständigen Abkürzungen

Abkürzungen von A-Z

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


A Accelerated Graphics Port (AGP)
Spezieller Grafikkarten-Steckplatz in PCs neuerer Bauart. Dieser wird ausschließlich mit einer AGP-Grafikkarte betrieben. Damit wird der Rechner schneller mit Daten versorgt. Durch die eigene Datenleitung für Grafikdaten wird das restliche System entlastet.

Account
Abgesehen von den technischen Voraussetzungen (Computer, Modem, Strom et cetera), ist das vom Serviceprovider zur Verfügung gestellte Account für den Internet-Zugang notwendig. Der/die potentielle Nutzer/in erhält Einwahlnummer, Username und Passwort sowie zumeist eine CD-ROM mit - mehr oder minder - nützlichen Programmen und Einstiegshilfen. Der Zugang kann entweder bestimmten Limitierungen unterliegen (nur ausgewählte Dienste verfügbar, Zeit- oder Datenmengenbeschränkung) oder auch unlimitiert sein (Vollzugang).

ADSL
Asymmetric Digital Subscriber Line. Asymmetrische digitale Datenübertragung über das Telefonfestnetz (asymmetrisch: der Großteil der Bandbreite wird zur Übertragung in Richtung User genützt). ADSL nutzt bestehende Kupferleitungen und erreicht Übertragungsgeschwindigkeiten, die zweihundertmal schneller als bei herkömmlichen Analogmodems sind, und soll in naher Zukunft, leistungsfähiger als ISDN , die Übermittlung von Video- und 3-D-Anwendungen via Telefonleitungen ermöglichen.


Alias
Der Begriff Alias wird für unterschiedliche Namen verwendet, die auf die gleiche Adresse verweisen. So kann z.B. die E-Mail-Adresse mustermann@telering.at das Alias für 065012345678@telering.at sein. Ein Alias wird eingesetzt um E-Mail-Adressen oder URL s leichter merkbar zu gestalten.

Analog
Im Computerbereich bedeutet »analog« soviel wie »kontinuierlich« (im Gegensatz zu »Digital«), das heißt, eine Entwicklung - etwa die Übertragung von Daten - geht gleichmäßig voran. Als Beispiel möge der Vergleich zwischen einer mechanischen und einer digitalen Uhr dienen: Während bei ersterer der Zeiger gleichmäßig rotiert, ist der Zeitverlauf bei einer Digitaluhr als deutlicher Wechsel (das Umspringen der Zahlen) zu erkennen.

Anklopfen
Netzdienst des Mobilfunkbetreibers, der während einer bestehenden Verbindung ankommende Anrufe durch ein Tonsignal meldet. Sie können reagieren indem Sie das Anklopfen ignorieren, das laufende Gespräch beenden und den anklopfenden Anruf entgegennehmen oder das bestehende Gespräch halten und das neue Gespräch entgegennehmen.

ANSI - American National Standards Institute
Mitglied der ISO, tonangebend bei der weltweiten Vereinheitlichung von Standards. Solche einheitlichen Standards, etwa Netzwerkprotokolle und Normen, sind notwendig, um einen raschen, einfachen und einheitlichen internationalen Datenaustausch zu ermöglichen. Verschiedene, eigentlich nationale ANSI-Normen, zum Beispiel ASCII , haben sich aber darüber hinausgehend international als Standard etabliert.

APN
Access Point Name. Der Parameter, der dem System signalisiert, auf welchen Internet -Bereich das GPRS -Handy zugreifen soll (WAP , Web , Intranet ).


Applet
Als Applet wird eine (zumeist) in Java programmierte Anwendung bezeichnet, die aus dem Netz auf die lokale Festplatte heruntergeladen wird. Die Anwendung kann sodann entweder als Stand-alone-Programm oder mit Hilfe eines Java-fähigen Browser s verwendet werden. Als Anwendung bieten sich News-Ticker und Spiele an, auch Wetterkarten und interaktive Stock-Ticker (laufend evaluierte Börsenkurse) sind verfügbar.

ASCII - American Standard Code for Information Interchange
Das häufigste Format für Textdateien im Internet und auf Computern allgemein. In einer ASCII-Datei werden alle Zeichen durch eine 7--Binärzahl dargestellt. Dadurch können 128 verschiedene Zeichen erzeugt werden: die Zahlen von 0 bis 9, die 26 Buchstaben des englischen Alphabets in Groß- und Kleinschreibung, Satz-, Sonder- und Steuerzeichen. Siehe auch EBCDIC .

ASP (Application Service Provider)
Application Service Provider sind Unternehmen, welche die Nutzung von Anwendungsprogrammen über das Internet ermöglichen. Sie verkaufen ihre Software nicht, sondern „vermieten“ sie. Abgerechnet wird meist nach Nutzung. Sinnvoll bei spezifischen, oft teuren Programmen, die selten gebraucht werden. Oft reicht für die Nutzung einer ASP-Software ein
Java -fähiger Standardbrowser, es müssen keine weiteren Programme auf der lokalen Festplatte oder im lokalen Netzwerk installiert werden.

Asynchrone Datenübertragung
Bei der asynchronen Datenübertragung muss der Sender jeden zu sendenden Datenblock anmelden. Der Empfänger meldet dann seine Bereitschaft und bestätigt für jeden Block einzeln. Diese Art der Übertragung ist zwar langsamer, allerdings einfacher zu realisieren als ein synchroner Datentransfer.

Attachment
Wie bei einem gewöhnlichen Brief können auch bei einer E-Mail Anlagen beigefügt werden. Diese Anlagen konnen Text-, Bild- oder sonstige Dokumente sein. Einer der Vorteile daran ist, dass Tabellen und umfangreiche Textdokumente vom Empfänger/der Empfängerin direkt weiterbearbeitet werden konnen. Siehe auch MIME .

AVI-Videodatei
AVI (Audio Video Interleave) war ein beliebtes Video-Format, dass heute von MPEG , DivX und anderen Standards abgelöst wurde. Auch heute noch können AVI-Dateien mit fast jedem Media-Player abgespielt werden, dieses Format benötigt allerdings mehr Speicherplatz.



Backbone
Ein Zentralrechner oder eine Gruppe von Rechnern mit hoher Datenübertragung skapazität, an den bzw. an die kleinere Rechner angeschlossen sind.

Bandbreite
Die Bandbreite ist der entscheidende Wert für den/die Benutzer/in, wie rasch Daten übertragen werden können. Je größer die Bandbreite, desto schneller werden die Daten gesendet/empfangen. Allerdings stellt die Bandbreite nur einen von mehreren Faktoren dar (wie z.B. die Belastung des Server s, von dem die Daten geholt werden, Verbindungsqualität zwischen den einzelnen Rechnern, eventuell Geschwindigkeit einer dahinterliegenden Datenbank und andere), die bestimmen, wie rasch im Endeffekt der Bildschirm mit den gewünschten Informationen gefüllt wird. Siehe auch Datenübertragung .

Baud-Rate
Dient der Messung der Übertragungsgeschwindigkeit und gibt an, wie viele Symbole (Signalzustände) pro Sekunde übertragen werden. Abhängig vom verwendeten Übertragungsverfahren kann ein Symbol auch mehrere Bit beinhalten, die Baud-Rate ist dann kleiner als die Bit -Rate. Nur wenn pro Symbol ein Bit transportiert wird, sind Bit- und Baud-Rate identisch.

Benchmark
Programm um die Geschwindigkeit eines Rechnersystems zu testen und mit anderen Computern zu vergleichen. Dabei lässt sich die Geschwindigkeit des gesamten Systems oder seiner einzelnen Komponenten überprüfen, das Ergebnis wird in Zahlen angegeben.

Betriebssystem
Software-Grundausstattung bei jedem Computer. Besteht aus einer Sammlung von Programmen, welche die organisatorischen Abläufe und die Kommunikation mit den angeschlossenen Peripheriegeräten wie Tastatur, Maus und Monitor steuern und verwalten. Beispiele für Betriebssysteme sind unter anderem MS-DOS, Microsoft Windows, Mac OS, Linux oder Unix.

BIOS
Abkürzung für Basic Input/Output System. BIOS ist der hardware-gebundene Kern eines Betriebssystems, der beim Ausschalten nicht gelöscht wird. Nach jedem Einschalten des Rechners führt das BIOS zunächst einen Selbsttest durch. Dann benutzt der Computer das BIOS, um das Betriebssystem zu starten und den Datenstrom zwischen der Festplatte, Grafik-Karte, Keyboard, Maus und Drucker zu kontrollieren, bis ihm diese Aufgabe von einem anderen System - z.B. dem Betriebssystem - abgenommen wird.

Bit
Binary Digit. Ein Bit ist für Computer die kleinste Einheit von Information: »0« (»aus«) und »1« (»an«). Üblicherweise ergeben 8 Bits 1 Byte .

Bitrate
Auch Übertragungsrate, gibt die Anzahl der übertragenen Bit s pro Sekunde an. Sie wird in bit/s (bps ) bzw Kilobit /s (Kbps ) gemessen.

Bluetooth
Ein weltweiter Standard für den drahtlosen Datenaustausch unter Mobiltelefonen, PCs, Organisern (PDA s) u.ä. bis zu einer Distanz von 10 Metern; dazu wird eine bislang ungenützte Frequenz im Gigahertz-Bereich benützt; mehr unter 
Was ist Bluetooth?oder www.bluetooth.com.

BMP
Unkomprimiertes Grafikformat. Sein Vorteil ist, dass es wegen der nicht vorhandenen Komprimierung zu keinem Qualitätsverlust bei der Speicherung kommt. Jedoch benötigen schon verhältnismäßig kleine Bilder im Format 640 x 480 Pixel leicht über 1 Megabyte (MB ) Speicherplatz.

Bookmark
Auch als Hot-Spot oder Favorit bezeichnet. Individuell zusammengestellte Sammlung von URL s, die im Browser abgespeichert sind.

bps
Gibt bei der Übertragungsgeschwindigkeit die Anzahl der Bit s pro Sekunde an. Siehe auch Kbps .

Browser
Software zum Lesen von HTML -Dokumenten aus dem Internet /WWW . Die am häufigsten verwendeten Programme sind Netscape Navigator und Internet Explorer und Opera. Mittlerweile sind in die Browser auch andere Dienste integriert worden, für die vorher mehrere Programme notwendig waren (E-Mail , Newsreader , etc.).

BSC
Base Station Controller. Basisstationssteuerung; Funktionseinheit von Mobilvermittlungsstellen (MSC ) in einem GSM-Netz zur Steuerung der funktechnischen Basisstationen (BTS ).

BSS
Base Station Subsystem. Basisstations-Teilsystem; die Gesamtheit der Geräte, die zur Versorgung einer Funkzelle im GSM-Netz notwendig sind. Ein BSS besteht aus einem Base Station Controller (BSC ) und mindestens einer Base Transceiver Station (BTS ).

BTS
Base Transceiver Station. Zentrale Sende-/Empfangseinheit einer Funkzelle. Sie ist ein Teil des BSS .

Byte
Im allgemeinen verwendet, um eine Gruppe von 8 Bits zu bezeichnen, die jeweils ein Zeichen definieren. 8 Bit können in 256 verschiedenen Anordnungen dargestellt werden (eine Möglichkeit ist zum Beispiel EBCDIC ), das heißt, 256 verschiedene Zeichen können damit definiert werden. Siehe auch ASCII .



C Cache
Zwischenspeicher, entweder im RAM oder auf der Festplatte eines Rechners. Hier werden häufig verwendete Routinen oder auch temporäre Dateien für einen befristeten Zeitraum abgelegt, um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen. Einige Programme, wie zum Beispiel Netscape Navigator, legen ihren eigenen Cache auf der Festplatte an, in dem Dateien lokal zwischengespeichert werden. In weitaus größerem Maßstab geschieht dies bei den Proxy -Servern der ISP : Hier werden häufig abgefragte Seiten zwischengespeichert.

Calling Card
Calling Cards (Telefonkarten) sind Guthabenkarten, mit denen die Dienste eines Telefonanbieters in Anspruch genommen werden können. Die Anbieter der Calling Cards stellen eine meist gebührenfreie Einwahlnummer zur Verfügung, die der Kunde vor jedem Gespräch wählt. Das Telefonat wird dann zu den Konditionen des Calling Card Anbieters geführt. Auf der eigentlichen Karte steht lediglich eine Nummer, mit der sich der Kunde bei der Einwahl eindeutig identifizieren lässt.

CAPI (Common ISDN Application Interface)
Treiber -Programm, welches die Kommunikation zwischen einem ISDN -Endgerät und der ISDN-Anwendungs-Software auf dem Computer ermöglicht.

Carrier
Auch Netzbetreiber genannt. Carrier sind Unternehmen, die eigene Leitungsnetze besitzen. Je nachdem, in welchem Gebiet diese Netzstruktur angeboten wird, unterscheidet man globale, nationale, regionale oder City-Carrier.

CCD (Charged Coupled Device)
Charge Coupled Device. Digitalkameras belichten statt Filmstreifen lichtempfindliche CCD-Chips. Jeder Punkt (Pixel ) dieses Bauteils misst eine andere Helligkeit, die in elektronische Signale umgewandelt und gespeichert wird. Je mehr Spannungswerte ein CCD erfassen kann, desto detaillierter und schärfer kann das Bild aufgezeichnet werden (desto höher ist die Auflösung).

CCITT
Comité Consultatif International de Télégraphique et Téléphonique. Internationaler Zusammenschluss von Telekommunikationsfirmen, der Empfehlungen für internationale Standards entwickelt. In diesem Sinn ist das CCITT dem ANSI ähnlich, allerdings auf Telekommunikation beschränkt.

CD-ROM
CD von der nur gelesen werden kann. ROM steht dabei für Read Only Memory.

CD-RW
In einem CD-RW-Brenner bis zu eintausend Mal beschreibbare CD (Compact Disc).

Cell Broadcast
Ähnlich wie SMS . Erlaubt es, Textbotschaften an alle Teilnehmer innerhalb einer bestimmten Funkzelle zu verschicken.

CGI
Das Common Gateway Interface ist eine standardisierte Schnittstelle zwischen HTTP -Servern und externen Programmen.

CGI-Script
Programm zum Datenaustausch zwischen Browser und Programmen auf dem Web -Server . Diese sind überwiegend in der Programmiersprache Perl geschrieben und dienen hauptsächlich der Auswertung von HTML -Formularen (z.B. Gästebuch, Counter, Feedbackformularen).

Chat
Chats sind textbasierende und in „Echtzeit“ geführte Gespräche im Internet, WAP oder per SMS . An einem Chat können mehrere Personen teilnehmen. Jeder Teilnehmer kann sich einen sogenannten Nickname (Spitzname) aussuchen, wodurch andere Teilnehmer gezielt auf seine Beiträge antworten können. Es gibt im Internet zahlreiche nach Themen geordnete Chat-Rooms, in denen man sich mit anderen „unterhalten“ kann.

cHTML (Compact HTML)
Bei der Compact Hypertext Markup Language handelt es sich um einen eingeschränkten Befehlssatz von HTML -Befehlen. Compact HTML wurde speziell für Mobiltelefone und andere mobile Endgeräte entwickelt und dient dazu, Internet-Inhalte auf diesen darzustellen. Während das in Europa gängige WAP auf WML basiert, wird von dem besonders in Japan beliebten iMode Compact HTML verwendet.

CLI
Calling Line Identification. Information über die Rufnummer des/der Anrufer/in wird bis zum Apparat des Gesprächspartners mitgeführt (CLIP ) oder unterdrückt (CLIR ).


Client
1. Computer, der Daten von einem Server bekommt; 2. Programm für bestimmte Internet dienste: E-Mail -Client, News-Client (Newsreader ), FTP -Client, Chat Client etc.

CLIP
Calling Line Identification Presentation. Die Rufnummer (CLI ) des A-Teilnehmers wird beim B-Teilnehmer angezeigt. Gegenteil: CLIR .

ClipIT
Wechselbare Covers (Oberschale -n) von Siemens-Handys, mit denen sich das Äußere des Mobiltelefons nach den eigenen Wünschen gestalten lässt.

CLIR
Calling Line Identification Restriction. Die dauerhafte oder fallweise Unterdrückung der Rufnummernanzeige (CLIR ) durch den/die Anrufer/in. Gegenteil von CLIP .

CMOS-Chip
Die meisten Digitalkameras verwenden CCD (Charged Coupled Device) -Chips um Licht in elektrische Signale zu verwandeln. Eine Alternative sind CMOS-Chips. CMOS-Chip sind billiger, stromsparender und übernehmen einen Teil der Datenverarbeitung. Allerdings liefern CCDs derzeit noch bessere Bilder mit geringerem Rauschen. Allerdings könnte die nächste CMOS-Generation den CCDs den Rang ablaufen.

CMYK
Abkürzung für "cyan, magenta, yellow, key color" (Cyan, Magenta, Gelb, Schlüsselfarbe). Ein subtraktives Farbschema, in dem die einzelnen Farben durch Angabe der Anteile von Cyanblau, Magentarot, Gelb und einer Schlüsselfarbe (normalerweise Schwarz) in Prozent bestimmt werden. Siehe auch RGB .

Compact-Flash (CF)
Speicherkarten für PDA -s, Smartphones, MP3 -Player, Digitalkameras und ähnliche Geräte. Sie dienen meist als zusätzliche Speichermedien. Die Kapazitäten reichen derzeit von 16 MB bis 1 GB . Es gibt zwei Typen von CF-Karten, manche Geräte können nicht mit beiden Typen umgehen. CF-Karten verbrauchen viel Energie und wirken sich deshalb bei tragbaren Geräten nachteilig auf die Betriebsdauer der Akkus oder Batterien aus.

Contentprovider
Prinzipiell ist jede/r, der/die Internet -Seiten bereitstellt, Contentprovider - auch eine private Homepage ist "Content".
Meistens sind aber Organisationen - häufig Ableger von bereits etablierten Medien (Print, TV) - gemeint, die im Internet (vorrangig im WWW ) Informationen bereitstellen. Die meisten sind bis dato für den Benutzer/die Benutzerin kostenfrei. Für spezielle Inhalte (Zeitungsarchive, Börsennachrichten, ...) werden jedoch immer öfter Gebühren eingehoben.

Cookie
Ein Cookie ist eine kleine, lokal (also auf Ihrem Rechner) abgespeicherte Datei, die Sie (exakter ausgedrückt: den Rechner) eindeutig identifiziert. Wenn Sie einem anderen Rechner erlauben, ein Cookie zu setzen, werden Sie bei einem Folgebesuch »erkannt«. Der Vorteil liegt in personalisierten Angeboten (da der Informationsanbieter Ihre Vorlieben ja bereits kennt), der Nachteil darin, dass über eine solche eindeutige Zuordnung alle Schritte (Mausklicks) aufgezeichnet und somit Nutzungsprofile erstellt und weiterverarbeitet werden können. Es kann jedoch nur der Server, der das entsprechende Cookie gesetzt hat, auch dessen Daten auslesen.

CPU
Abkürzung für Central Processing Unit (übersetzt: zentrale Recheneinheit oder Prozessor). Die CPU ist das Herz eines Computers. Sie regelt den Datentransfer und führt die Berechnungen aus. PC-Marktführer ist derzeit Intel, gefolgt von AMD. Die CPUs der Apple Macintosh Computer werden von Motorola und IBM hergestellt.

Cross-Posting
Ein Posting , das in mehrere Newsgroup s gleichzeitig gestellt wird.

CW
1. Abkürzung für Call Waiting, anderer Begriff für den Netzdienst Anklopfen .
2. Continous Wave. Abkürzung für Morsen (Telegrafie).



Datenübertragung
Sie kann auf verschiedene Arten stattfinden: 
Analog oder Digital
synchron (synchrone Kommunikation setzt zeitgleiche Sende- und Empfangsbereitschaft voraus) oder asynchron (nicht-gleichzeitig, Prozesse finden unabhängig voneinander parallel statt) - z.B. Sprachtelefonie ist synchron, Voicemail ist asynchron.

Die Bitrate gibt an, mit welcher Geschwindigkeit die Datenübertragung stattfindet.

Siehe auch
GSM - GPRS - HSCSD - Bluetooth - UMTS - WAP

ADSL - ISDN - Dial-up - DFÜ-Verbindung - TCP/IP - Downlink - Uplink -

DECT
Abkürzung für Digital Enhanced Cordless Telecommunications. Schnurlose Telefone mit dieser Technik übertragen die Signale zwischen Hörer und Basis Digital . Vorteile sind die nahezu rauschfreie Übertragung und die hohe Abhörsicherheit. Auch kostenfreie Gespräche zwischen den Mobilteilen sind möglich.

DFÜ-Verbindung
Daten-Fern-Übertragung. Eine Einwahlverbindung über Telefonleitung (Analog , ISDN ) zu einem Netzwerk (z.B. Internet ), bei der, wie der Name schon sagt, Daten übertragen werden.

Dial-In
Siehe Dial-up .

DHCP Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ist ein Kommunikationsprotokoll in der Computertechnik. Es ermöglicht die Zuweisung der Netzwerkkonfiguration an Clients durch einen Server. Im Normalfalle, werden IP Adressen von ihrem Router vergeben. Hat der Router zum Beispiel die IP Adresse 192.168.2.1, bekommen die angemeldeten Rechner mittels DHCP, eine IP-Adresse zugewiesen: 192.168.2...fortlaufende Nummer 1 bis 255. In grösseren Netzwerken werden auch statische IPAdressen vergeben, während DHCP die "Releasetime" (wenn der Rechner eine bestimmte Zeit nicht angemeldet war) die freigewordene IP Adresse an einen anderen Rechner vergibt, ist die statische IP Adresse, eine feste Adresse, dh. der Rechner hat immer dieselbe Adresse und der Router vergibt diese Adresse an keinen anderen. Hier kann es zu mehreren Fehler kommen.

Dial-up
Eine der möglichen Verbindungsarten eines Internet -Benutzers zu seinem Serviceprovider (ISP ). Die Verbindung wird benutzerdefiniert (durch Einschalten des Modems und Aktivieren der entsprechenden Software) über eine reguläre Wählleitung (Telefonleitung) hergestellt. Nach Beendigung der Onlinesitzung wird die Leitung durch Auflegen wieder freigegeben.

Digital
Gegenteil: Analog . Bei einer digitalen Übertragung wird der Vorgang in Einzelschritte aufgelöst. Da ein Computer lediglich mit binären (also digitalen, weil ausschließlich in zwei verschiedenen, damit übergangslosen Zuständen existierenden) Daten arbeiten kann, benötigt man für die Übertragung auf analogen Leitungen, die Informationen kontinuierlich übermitteln, ein Modem als Mittler zwischen Rechner und Übertragungsmedium.

DivX
Sozusagen das MP3 für Filme. Dieses Format erlaubt die starke Komprimierung von Videodateien. Mit DivX kodierte Dateien können auch über das Internet versendet werden.

DNS
Domain Name System. Jeder Rechner im Internet ist durch eine weltweit eindeutige IP-Adresse (statisch/dynamisch) identifizierbar. Da diese Zahlenkombinationen (zum Beispiel »194.158.136.40«) schwer zu merken sind, lassen sie sich auch durch leichter einprägsame alphanumerische Adressen (die »Übersetzung« der obigen Zahlenkombination: »www.orf.at«) darstellen. Wenn Sie in die Adresszeile Ihres Browser einen URL im "Klartext" eintippen, wird dieser vom Domain Name Server Ihres ISP für Sie unsichtbar in Zahlen umgewandelt. Siehe auch Domain .

Dockingstation
Eine Dockingstation ist eine „Basistation“ für tragbare Computer. Hier sind die Zugänge zum Netzwerk sowie die Anschlüsse für Strom, Internet und auch zu Peripheriegeräten (Drucker, Tastatur) eingebaut. Der Rechner muss nur noch in das Gehäuse gesteckt (angedockt) werden. So müssen die zahlreichen Anschlusskabel nicht einzeln entfernt und wieder angeschlossen werden. Bei PDA -s, Digitalkameras und ähnlichen Geräten wird die Dockingstation meist zur Übertragung/Synchronisation von Daten und zum Aufladen der Akkus eingesetzt.

Domain
Der Domainname ist Bestandteil jeder Internet adresse. Meist ist es der Name oder die Abkürzung eines Unternehmens, einer Organisation. Einen Überblick über die Syntax finden Sie beim Stichwort URL . Wer für sich oder seine Organisation einen Domainnamen anmelden möchte, nimmt dazu die Hilfe seines Serviceproviders (ISP ) in Anspruch. Wer wissen will, ob ein Domainname noch frei ist, wendet sich entweder an http://www.ripe.net/perl/whois für europäische Adressen (.at, .co.at, .de ?) oder an http://www.internic.net/whois.html für zivile US-amerikanische Endungen (.com, .org, .net). Siehe auch DNS .

Dots per Inch (dpi)
Einheit für die Anzahl von gedruckten Punkten pro Inch (ein Inch entspricht 2,54 cm). Ein Drucker mit einer horizontalen Auflösung von z.B. 600 dpi druckt auf einer Strecke von einem Inch 600 einzelne Punkte nebeneinander.

Downlink
Im Mobilfunk bezeichnet man mit Downlink die Verbindung einer Basisstation (BSS ) des GSM-Netz -es zu einem Mobilfunk-Gerät; im Gegensatz zum Uplink .

Download
Das Abspeichern (Herunterladen) von Dateien, die auf einem entfernten Rechner zur Verfügung stehen, auf ein lokales Speichermedium. Der umgekehrte Vorgang (das Überspielen von lokalen Daten auf einen entfernten Rechner) wird entsprechend als Upload bezeichnet.

Downstream
Datenstrom, der bei der Datenübertragung am mobilen (Handy, PDA,..) oder stationären (z.B. PC) Endgerät ankommt. Siehe auch Download . Datenströme, die vom Endgerät übermittelt werden, nennt man Upstream .

Drag & Drop
Unter Drag & Drop versteht man bei Betriebssystemen mit grafischer Oberfläche (GUI ; z.B. Windows) das Verschieben und Einfügen einer durch ein Symbol (Icon) dargestellten Datei durch Ziehen mit gedrückter Maustaste.

DTMF
Dual Tone Multiple Frequency. Mehrfrequenzwahlverfahren/Tonwahl - für jede Ziffer wird bei Tastendruck ein Mehrfrequenzton übertragen.

Dual-Band-Handys
Dual-Band-Mobiltelefone unterstützen zwei Frequenzbänder. GSM-Netze nutzen in Europa Frequenzbänder um 900 oder 1800 Megahertz und in den USA um 1900 Megahertz. Dual-Band-Handys können in zwei dieser Frequenzbänder genutzt werden. Die meisten Dual-Band-Mobiltelefone, die in Österreich verkauft werden, unterstützen 900 und 1800 Megahertz. Es gibt aber auch Tri-Band-Handys , die beispielsweise in 900- und 1900-Megahertz-Netzen funktionieren.

Duplex
Gleichzeitiges Empfangen und Versenden von Informationen innerhalb eines Kanals. Wird oft auch als Voll-Duplex bezeichnet. Wenn die Übertragung nur abwechselnd in Empfangs- oder Senderichtung erfolgt, spricht man von Halb-Duplex.

DVD (Digital Versatile Disc)
Speichermedium mit den gleichen Abmessungen wie eine CD. Wegen der höheren Schreibdichte und dem Vorhandensein von zwei Schichten pro Seite bietet die doppelseitig beschreibbare Scheibe eine maximale Speicherkapazität von 17 GB .

DVD-R
Format der Firma Pioneer für einmal beschreibbare DVDs mit einer Speicherkapazität von 4,7 Gigabyte pro Seite. Wird überwiegend im professionellen Bereich benutzt.

DVD-RAM
Format der Firma Panasonic für wiederbeschreibbare DVDs mit einer Speicherkapazität von 4,7 Gigabyte pro Seite. Da die DVD-RAM als Computer-Datenspeicher entwickelt wurde, kann sie auf herkömmlichen DVD-Playern nicht abgespielt werden.

DVD-ROM
DVD-Format, welches nur das Lesen von Dateien erlaubt. Wird als Medium für Computerdateien verwendet und funktioniert nur mit DVD-ROM- oder DVD-RAM -Laufwerken im PC.

DVD-RW
Format der Firma Philips für wiederbeschreibbare DVDs mit einer Speicherkapazität von 4,7 GB. Kompatibel mit DVD-ROM - und manchen DVD-Laufwerken. 
E E-Commerce
Überbegriff für alle geschäftlichen Transaktionen im Internet wie Bestellen und Bezahlen von Waren bzw. Dienstleistungen, Direktmarketing per E-Mail , Online-Banking.
Siehe auch M-Commerce .

E-Mail
Electronic Mail. Am Computer verfasster Brief, der über ein Modem an den Zentralcomputer des Mailbox-Betreibers gesandt wird, wo die Informationen dann im elektronischen Postfach (Mailbox ) des Empfängers/der Empfängerin hinterlegt werden. Bezeichnet auch die Gesamtheit der elektronischen Post.

EBCDIC
Extended Binary Coded Decimal Interchange Code. Von der Firma IBM entwickelter 8-Bit-Code für die Darstellung von Zeichen in Textdateien. Enthält zusätzlich zu dem 7-Bit-ASCII Sonderzeichen (etwa »ß«), wissenschaftliche Zeichen, sowie Zeichen für Linien und Tabellen.

EFR (Enhanced-Fullrate-Modus)
Enhanced Full Rate bedeutet zu deutsch etwa so viel wie verbesserte Voll-Bandbreiten-Kodierung und ist eine in Mobilfunk-Netzen eingesetzte Technik zur Verbesserung der Sprachqualität. Die Qualitätsverbesserung wird durch moderne Sprachverarbeitungsverfahren erzielt.

Emoticon
Kunstwort, entstanden aus den Worten Emotion und Icon (Symbol). Aus Satzzeichen wie Doppelpunkten, Kommas, Klammern, ... bestehende Zeichen, welche die Bedeutung eines geschriebenen Satzes beeinflussen können. Oft ein Ersatz für ironische oder sonstige Betonungen in der gesprochenen Sprache. Wird häufig in E-Mails, Chats oder SMS-Nachrichten verwendet. Beispiele: ;-) :-) :-(

EMS
Enhanced Message Service. Erweiterter Kurznachrichtendienst bei Mobiltelefonen, der SMS um die Übertragung von formatierten Textbotschaften, (selbst definierten) Bildern, Animationen, Ruftönen und Melodien in definierten Formaten erweitert. Ericsson, Alcatel, Motorola und Siemens erklärten EMS im Mai 2001 zum offenen Standard. Zur Nutzung von EMS sind EMS-kompatible Handys erforderlich. Siehe auch MMS .


EPS
Abkürzung für Encapsulated Post Script. Professionelles Dateiformat, das Bilder, Grafiken, Texte sowie komplette Seiten (sogenannte Layouts) enthalten kann.

Ethernet
1976 von Xerox, Intel und DEC entwickelter Netzwerktyp, heute auf der ganzen Welt verbreitet. Gebräuchlichste Technik für den Aufbau lokaler Netzwerke. Zur Anbindung der Rechner werden Ethernet-Karten und Koaxial-Kabel benötigt.

Euro-ISDN
Vom CCITT vorgeschlagener Standard für (zumindest europaweit) einheitliche ISDN -Kommunikation, er stellt den kleinsten gemeinsamen Nenner der divergierenden nationalen Interessen dar. Eine Vereinheitlichung der verschiedenen nationalen Standards erweist sich aus vielerlei Gründen als kompliziert. Der deutsche Standard (1TR6) bietet erheblich mehr Funktionalität als Euro-ISDN. Die Deutsche Telekom hat sich daher verpflichtet, ihren Standard zwar noch anzubieten, aber nicht mehr zu bewerben. Wie man beim Auslaufen von 1TR6 in wenigen Jahren die Kunden davon überzeugen will, auf etwas umzusteigen, was weniger leistet als das alte System (und vermutlich mehr kosten wird), ist schwer vorherzusagen.

Firewall
Hard- und/oder Software, die ein Intranet vor unberechtigten Zugriffen von außen schützt.

Firewire
Von Apple entwickelter Übertragungsstandard mit der offiziellen Bezeichnung IEEE 1394 (auch i.link oder Lynx genannt). Serieller Anschluss mit einem Datendurchsatz von bis zu 400 MBit/s. Über Firewire-Anschlüsse lassen sich sogar Digitalvideos vom Camcorder zum PC in Echtzeit überspielen. Ähnlich wie bei USB können bis zu 63 externe Geräte angeschlossen werden.

Firmware
Software zur Steuerung einer Festplatte oder anderer Geräte (Scanner, Grafikkarten,...), die in einem gespeichert sind. Diese Daten können meistens über Upgrades geändert werden. Vergleichbar mit BIOS.

Flash
Eines der Plug-ins der Firma Macromedia ist Flash (aktuelle Version ist FlashMX). Die Dateien tragen die Endung ».swf« und sind meistens Animationen, die auch teilweise durch den/die Benutzer/in gesteuert werden können. In aktuellen Browser n bereits integriert, muss also nicht mehr extra heruntergeladen werden.

Flatrate
Pauschalpreis für Online-Verbindungen (im Gegensatz zur zeitbasierten Vergebührung).

Frame
Frames erlauben die Unterteilung einer Internet-Seite in mehrere, voneinander unabhängige Bereiche. Jeder dieser Bereiche ist eine eigenständige HTML -Seite. Wird im Internet oft verwendet um das Browser fenster zwei zu teilen. Der linke Frame dient dann als Navigationsleiste, während im rechten Bereich der jeweils ausgewählte Inhalt der Webseite abgebildet wird.

Freeware
Bezeichnung für Programme, die urheberrechtlich geschützt sind, aber - zumeist durch private Anwender - kostenlos kopiert, weitergegeben und benutzt werden dürfen.

FTP
File Transfer Protocol. Mit diesem Dienst können Daten (Programme, Texte, Dokumente) auf den eigenen Rechner heruntergeladen (Download ) oder umgekehrt Daten von der lokalen Festplatte auf einen entfernen Rechner überspielt (Upload ) werden.

Funkzelle
Die Funkzelle ist der kleinste Funkbereich, der von einer Basisstation versorgt wird. In der Mitte jeder Zelle befindet sich ein Funkturm mit einer Antenne. Funkzellen sind wabenförmig und je nach geografischer Lage und den zu versorgenden Teilnehmern unterschiedlich groß. Ein Mobilfunkteilnehmer kann während eines Gesprächs von einer Zelle problemlos in die nächste wechseln ohne etwas zu bemerken. Kleinster Baustein eines Mobilfunknetzes.

G GAP
Abkürzung für Generic Access Profile. GAP ist ein Bestandteil des DECT -Standards und regelt die Protokolle bei der Anmeldung zwischen Basisstation und Mobilteilen bei drahtlosen Telefonen. Sorgt dafür, dass auch Fabrikate unterschiedlicher Hersteller problemlos zusammenarbeiten.

Gateway
Gateways werden im Mobilfunk benutzt, um verschiedene Netze miteinander zu verbinden. Bei SMS -Nachrichten zum Beispiel, die sowohl über das Internet als auch mit einem Mobilfunk-Gerät verschickt und empfangen werden können, vermitteln Gateways zwischen den beiden Netztechniken. Auch bei WAP wird Übergang vom Internet zum Mobilfunk-Netz von Gateways geregelt.

GB
Abkürzung für Gigabyte. Ein GB besteht aus 1024 Megabyte (MB ).

tm
Abkürzung für Graphics Interchange Format. tm ist ein Bildformat mit einer Farbtiefe von acht statt der üblichen 24 Bit, womit eine Verkleinerung der Dateigröße erreicht wird. Dies ist besonders beim Versand und Empfang von Daten (z.B. im Internet) hilfreich.

GPRS - General Packet Radio Service
Mit Hilfe dieser Technik werden Daten paketweise verschickt. Durch die einmalige Einwahl, die effizientere Nutzung von Verbindungen und damit das höhere Tempo und durch die mengenabhängige Abrechnung (bzw. Flatrate ) stellt dieser Dienst eine äußerst günstige Alternative zu GSM dar.

GPS
Abkürzung für Global Positioning System. Weltumspannendes Satellitensystem zur Positionsbestimmung und Navigation von Flugzeugen, Schiffen, Fahrzeugen oder einzelnen Personen. Aus seiner relativen Position zu mindestens vier Satelliten kann ein GPS-Empfänger innerhalb von Sekunden seinen aktuellen Standort (auch die Seehöhe) auf mindestens 100 Meter genau ermitteln. Entwickelt vom US-amerikanischen Militär.

Grafitti
Zeichenerkennungs-Programm von Palm OS, dem Betriebssystem von PDAs der Firma Palm. Mit Hilfe einer eigenen Kurzschrift erlaubt es die Eingabe einzelner Buchstaben in einem abgegrenzten Bereich des berührungsempfindlichen Displays. Die zugehörige Software erkennt die Buchstaben und übersetzt sie.

GSM
Spéciale Mobile/Global System for Mobile Communication. Ein von der CEPT (europäische Konferenz der Post- und Fernmeldeverwaltungen) vorerst über den 900MHz-Frequenzbereich normiertes Funktelefonsystem mit dem Ziel der Etablierung eines europaweit kompatiblen Mobilfunkdienstes. Die Hauptmerkmale des GSM-Standards: digitale Datenübertragung , Zeitmultiplex (die Aufteilung der verfügbaren Bandbreite in definierte Zeitschlitze), acht Kanäle je Funkträgersignal, 200kbit/s Übertragungsrate, synchrone wie auch asynchrone (siehe ADSL ) Datenübertragung möglich.

GSM-Codes
Mit GSM-Codes können Dienste (z.B. Rufumleitung, CLIP , CLIR , ...) in GSM-Netzen gesteuert werden. Meist erlaubt das Handy-Menü einen komfortableren Zugriff auf diese Funktionen. Die Codes sind im GSM-Standard definiert und deshalb in allen Netzen identisch. Sie setzen sich aus einer Kombination aus Zifferntasten und der Stern- sowie der Raute-Taste zusammen.

GSM-Netz
Bezeichnung für digitale zellulare Mobilfunknetze, die auf dem GSM -Standard basieren.

GUI
Abkürzung für Graphical User Interface (Grafische Benutzeroberfläche). Oberbegriff für die Bedienung von Geräten über Bildschirmmenüs, Bildschirmanzeigen und grafische Symbole. Bei Computern auch eine technische Bezeichnung der grafischen Benutzeroberfläche von z.B. Windows, Linux oder MacOS.

H Halb-Duplex
Abwechselnde Übertragung in Empfangs- oder Senderichtung auf einem einzelnen Kanal. Siehe Duplex .

Handheld PC
Anderer Ausdruck für PDA .

Hauptprozessor
Siehe CPU .

Homepage
Begrüßungsseite im WWW , der Einstieg auf eine Website . Die anderen Seiten/Verzweigungen in einzelne Untergruppen sollten von der Homepage aus zugänglich sein.
Bezeichnet gelegentlich auch stellvertretend die gesamte Website.

Homepage-Editor
Ein Programm zur Erstellung von WWW -Seiten, das für Sie die Übersetzung in die Programmiersprache HTML übernimmt.

Host
Als Host werden Rechner bezeichnet, deren Datenbanken und Programme von vielen Benutzer/innen gleichzeitig verwendet werden können. Der Unterschied zu einem Server besteht unter anderem in der Dimension dieser Rechner. Auch PCs können Server-Leistungen erbringen, jedoch niemals die eines Hosts, denn diese sind um einiges umfangreicher und leistungsfähiger.

Hot-Key
Eine spezielle Tastenkombination, die einen zuvor festgelegten Befehl oder Vorgang startet. Wird zum Beispiel in Textverarbeitungsprogrammen verwendet, um häufig verwendete Funktionen - wie etwa das Zählen der Wörter in einem Dokument - rasch aufrufen zu können ohne von der Tastatur auf die Maus zu wechseln. Manche Handys bieten ebenfalls Hot-Keys, die Funktionen auf Knopfdruck starten ohne dass der Benutzer erst in das Menü wechseln muss.

HSCSD
High Speed Circuit Switched Data. Dieser Dienst ermöglicht durch Kanalbündelung eine schnelle Datenübertragung von dzt. 14,4 KBit/Sekunde und Kanal. Wenn also z.B. zwei Kanäle genutzt werden, ergibt sich eine Geschwindigkeit von 28,8 KBit/Sekunde.

HTML
Hypertext Markup Language. Die Programmiersprache, in der Internet -Seiten geschrieben sind und die ein Browser (Netscape Navigator, Internet Explorer, Opera) verstehen und darstellen kann.

HTTP
Hypertext Transfer Protocol. Regelwerk für den Austausch von Daten im WWW . Ihr Browser ist ein HTTP-Client .

Hubs
Englische Bezeichnung für "(Rad)Nabe", "Mittelpunkt", "Angelpunkt". Knotenpunkt von Leitungen in einem sternförmig angelegten Netzwerk. Auch mehrere USB-Geräte werden in der Regel über einen oder mehrere HUBs an einem Computer angeschlossen. 

I I-Tap
System zur Vereinfachung der Texteingabe über die Handy-Tastatur. Betätigen Sie im I-Tap-Modus eine Zifferntaste, erscheinen unten auf dem Display mehrere Wort- und Zeichenkombinationen, die aus einem dynamischen Wörterbuch erzeugt werden. So muss eine Taste nicht mehrmals gedrückt werden, um zum richtigen Buchstaben zu gelangen. Das System ahnt, welches Wort gemeint ist. I-Tap wird meistens bei der Eingabe von SMS-Nachrichten verwendet und kommt in Mobilfunk-Geräten des Herstellers Motorola zum Einsatz. Siehe auch T9 .

IMAP
Internet Message Access Protocol. Protokollstandard zur Abholung der E-Mail von einem Server . Online können nur Absender und Betreff der entsprechenden Nachrichten gelesen werden. Zum vollständigen Lesen müssen diese heruntergeladen werden. Im Gegensatz zu POP3 bleiben bereits gelesene Nachrichten auf dem Server gespeichert, bis der Nutzer diese aktiv löscht.

IMEI
International Mobile Equipment Identity. Gerätespezifische, elektronische Identifizierungsnummer von GSM -Funktelefonen. Die IMEI ist im EIR, dem Geräte-Identitätsregister des Betreibers, gespeichert und ermöglicht die Lokalisierung von gestohlen gemeldeten Geräten sowie deren Sperrung.

iMode
Paketbasierter Service von NTT DoCoMo, dem größten Mobilfunkprovider in Japan. i-mode ist mit inzwischen rund 7 Millionen Abonnenten die größte Internet -Plattform in diesem Land. Der Service ermöglicht einen permanenten Internet-Zugang über das Handy, um z.B. E-Mail zu senden und zu empfangen oder um auf den mit einem speziellen HTML -Format erstellten Webseiten online einzukaufen (M-Commerce ).


IMPS
Abkürzung für Internet Message Support Protocol. Zusatz zum Internet Message Access Protocol (IMAP ), der weitere Mailfunktionen wie beispielsweise Filter oder Nachrichtenvorlagen beinhaltet.

IMSI
International Mobile Subscriber Identity. Internationale Teilnehmerkennung; ein 15-stelliger Datenblock, den die GSM -Karte eines Mobiltelefons während jeder Einbuchung in ein Mobilfunknetz sendet.

Infrarot-Schnittstelle
Über die Infrarot-Schnittstelle können Daten drahtlos via Infrarotlicht gesendet und empfangen werden. Handys mit integrierter Infrarot-Schnittstelle können ohne zusätzliche Kabelverbindung Daten mit einem Organizer oder Notebook austauschen. Der gebräuchlichste Übertragungsstandard trägt die Kurzbezeichnung IrDA (Infrared Data Association).

Interface
Benutzeroberfläche, über die Sie ein Programm oder einen Internet dienst nutzen können.

Internet
Ein weltumspannendes Computer-Netzwerk. Es besteht aus Millionen von Informationsanbietern aus den verschiedensten Bereichen. Über das Internet kann man an Diskussionsgruppen teilnehmen (siehe Newsgroup ), Daten übertragen (FTP ) oder E-Mail bearbeiten. Der bekannteste Teil des Internet ist das World Wide Web (WWW ), das mit einer grafischen Benutzeroberfläche das Abrufen vielfältiger Informationsangebote ermöglicht. Den Zugang zum Internet bieten die meisten Online-Dienste sowie reine Internet Zugangsanbieter (ISP ).

Intranet
(Firmen)internes Netzwerk auf Basis der Protokolle und Strukturen des Internet . Informationen können jederzeit - unter Vernachlässigung der verwendeten Hardwareplattform und des physikalischen Aufenthaltsorts - abgerufen und/oder zur Verfügung gestellt werden.

IP-Adresse (statisch/dynamisch)
Internet Protocol Address. Diese Adresse identifiziert weltweit eindeutig jeden einzelnen Rechner, der sich im Netzwerk befindet. Der Aufbau dieser Adressen besteht aus vier Gruppen von Zahlen (deren Bereich jeweils von 0 bis 255 geht - ein Byte also), die jeweils durch einen Punkt getrennt werden: 194.158.136.40 ist eine typische Adresse. Da diese Zahlen nicht so leicht im Gedächtnis zu behalten sind, werden sie vom Benutzer/ der Benutzerin im »Klartext«, zum Beispiel www.orf.at, in die Adresszeile des Browser s eingegeben. Das Domain Name System (DNS ) sorgt dafür, dass diese Eingabe korrekt umgewandelt wird.

Es gibt statische und dynamische IP-Adressen. Jeder Computer, der im Internet immer unter derselben Adresse erreichbar sein muss, besitzt eine statische IP-Adresse (z.B.: Server, steuerbare WebCam, ...). Wenn Sie sich über ein Modem, Kabel oder ADSL in das Internet einwählen, ordnet Ihnen der Provider normalerweise jedesmal eine andere Adresse zu. Das nennt man dynamische IP-Adresse. Provider bieten meist gegen Aufpreis auch statische IP-Adressen an.


IrDA
Abkürzung für Infrared Data Association, eine 1993 gegründete Organisation in der sich die großen Hersteller von Infrarot-Technik zur Entwicklung eines gemeinsamen Standards zusammengeschlossen haben. Der IrDA-Standard beinhaltet alle wesentlichen Spezifikationen für die Datenübertragung per Infrarot. Dadurch wird eine größtmögliche Kompatibilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller erreicht. Inzwischen wird die Infrarot-Schnittstelle vieler Geräte auch IrDA-Schnittstelle genannt.

ISDN
Integrated Services Digital Network. Bietet alle Möglichkeiten einer »normalen« Telefonleitung und diverse Zusatzdienste. Die Hauptvorteile liegen in der hohen Übertragungsrate von 128 Kbps, weitgehenden Störungsfreiheit während der Kommunikation, Anruferidentifizierung und mehr. Ein Modem wird dadurch zwar überflüssig (weil die digitalen Daten des Computers digital an den nächsten weitergegeben werden), dafür benötigen die Benutzer zusätzliche Hard- und Software (ISDN-Karte oder Adapter) sowie neue ISDN-taugliche Endgeräte (Telefon, Fax), deren Preise derzeit noch deutlich über jenen für Modems liegen. Bei einer ISDN-Leitung stehen drei Kanäle zur Verfügung: zwei B-Kanäle (Bearer) zu je 64 Kbps und ein D-Kanal (Delta) mit 16 Kbps. Es fällt daher (in Österreich) zum einen die doppelte Grundgebühr an und wenn beide B-Kanäle gleichzeitig genutzt werden, die doppelte Gesprächsgebühr. Siehe auch Euro-ISDN .

ISP
Internet Service Provider. Auch Access Provider genannt. Meist kommerzieller Anbieter von Internet diensten. Das Leistungsspektrum eines Serviceproviders umfasst neben dem Internetzugang auch die Vermietung von Speicherplatz, Anbindung eines eigenen Server s. 
J Java
Java ist eine plattformunabhängige Programmiersprache für Anwendungen, speziell im Bereich des Internet . Die zahlreichen Möglichkeiten prädestinieren Java auch für den Einsatz im Bereich des Intranet . Siehe auch Java-Script .

Java-Script
In die eigentliche HTML -Seite eingebettete Anweisungen, die den Browser etwa dazu veranlassen, Bilder auszutauschen, sobald die Maus darüber hinwegbewegt wird; mit einem Mausklick mehr als einen Frame gleichzeitig auszutauschen; einen »Taschenrechner« (zum Beispiel einen Euro-Kalkulator) innerhalb der Seite zur Verfügung zu stellen, etc. Nicht so aufwendig und leistungsfähig wie - und auch nicht zu verwechseln mit - Java , aber in seinen Funktionen ebenfalls sehr variabel und ausbaubar.

Jog-Dial
Rädchen das Hilfe bei der Navigation durch das Handy-Menü bietet. Durch Drücken des Rades kann eine Option oder ein Menü gewählt werden, durch Drehen nach oben und unten kann man sich in den Menüs bewegen und per Druck nach hinten oder vorne zwischen den Menüebenen wechseln.

Jot
Jot ist Bestandteil von Windows CE, einem Betriebssystem für PDAs und Pocket-Computer. Ähnlich wie bei Grafitti können Eingaben auf einem abgegrenzten Bereich des berührungsempfindlichen Displays gemacht werden. Es stehen zwei Kurzschriften zur Wahl: ein Satz vereinfachter Großbuchstaben und ein Satz handschriftähnlicher Buchstaben. Das Programm erkennt die Eingabe und übersetzt sie in ASCII -Zeichen.

JPEG
Abkürzung für Joint Photographic Experts Group. Ein Bildformat mit integrierter Kompression. Es fasst gleichfarbige Punkte zu Flächen zusammen und spart so Speicherplatz. Mit JPEG komprimierte Bilddateien sind an der Endung "jpg" zu erkennen. Je nach Kompressionsgrad kommt es dabei zu Qualitätsverlusten.

K Kanalbündelung
Verfahren im Mobilfunk, mit dem die Übertragungsraten beim Datenverkehr erhöht werden können. Um dies zu erreichen, werden für die Übertragung mehrere Kanäle gleichzeitig genutzt, also gebündelt. Die Kanalbündelung kommt bei den schnellen Datendiensten HSCSD und GPRS zum Einsatz und muss sowohl vom Netz als auch von den Endgeräten unterstützt werden.

KB
Abkürzung für Kilobyte. Ein KB besteht aus 1024 Byte . Siehe auch MB .

Kbit
Siehe Kilobit .

Kbps
Kilobits per second. Die Maßeinheit der Bandbreite . 1 Kbps bedeutet, dass je Sekunde 1000 Bit s übertragen werden (können). Eine Seite Text einer Textverarbeitung hat zwischen 25 und 30 Kilobits. Siehe auch Kilobit .

Kilobit
Ein Kilobit entspricht 1024 Bit s. Siehe auch KB .

Kurzmitteilung
Siehe SMS .

Kurzmitteilungs-Zentrale
Siehe SMSC .

Kurznachricht
Siehe SMS .

KVM
Abkürzung für Kilobyte Virtual Machine. Sammlung von Java -Befehlen, speziell für mobile Geräte mit einer sehr kleinen Menge an Speicher und Prozessorleistung aber mit der Möglichkeit zur Darstellung grafischer Elemente entwickelt. Benötigt in ihrer kleinsten Version nur 40 Kilobyte (KB) Speicher.

L LAN
Abkürzung für Local Area Network. Computer-Netzwerk, das auf räumlich begrenztem Gebiet sowohl über Kabelverbindung als auch über Funk verschiedene Computer und Peripheriegeräte miteinander verbindet, wie zum Beispiel in einem Firmennetzwerk.

LBS
Location Based Services. Auf den jeweiligen Standort zugeschnittene Information (Kinoprogramme, Hotelservices, Tankstellen, Bankomaten u.v.m.), die sich über WAP abrufen lässt.

LCD
Abkürzung für Liquid Crystal Display (Flüssigkristallanzeige). Im Gegensatz zu Röhrenbildschirmen (Fernseher, Monitor) besteht hier die Anzeigefläche aus zwei Glasplatten, die von hinten beleuchtet werden. Dazwischen werden flüssige Kristalle eingefüllt, deren Moleküle ihre Ausrichtung unter dem Einfluss elektrischer Spannung ändern und so das Bild darstellen. LCDs werden häufig für PDAs oder als Sucher-Bildschirm für Digitalkameras verwendet.

Link
Auch Hyperlink. Eines der grundlegenden Charakteristika des HTTP -Protokolls. Er verweist auf andere Seiten oder Dateien und ermöglicht es, per Mausklick durch das WWW zu navigieren.
Meistens gekennzeichnet durch Unterstreichung bzw. Farben.

M M-Commerce
Mobile Commerce. Überbegriff für alle geschäftlichen Transaktionen auf drahtlosen, Internet -fähigen Geräten (etwa WAP -Handys oder PDA s), wie Bestellen und Bezahlen von Waren bzw. Dienstleistungen, Informationsdienste per SMS , Online-Banking.
Siehe auch E-Commerce .

Mailbox
Elektronischer Postkasten. Die Mailbox liegt in den meisten Fällen in einer zentralen Datenbank beim Mailbox-Betreiber, von wo aus die E-Mail (s) abgerufen und auch auf dem lokalen Rechner gespeichert werden können.

Mailspooling
Verfahren, bei dem eine E-Mail nicht direkt von der Mail-Anwendung über das Netz zum Zielrechner (Mailserver) versendet, sondern erst in den sogenannten Spoolbereich gestellt wird. Der Spoolbereich wird im Hintergrund in festgelegten Abständen nach nicht zugestellter Mail durchsucht. Nach erfolgreicher Übertragung wird die Mail aus dem Spoolbereich gelöscht. Konnte die Mail nicht übertragen werden, bleibt die Mail im Spoolbereich, wobei nach einer gewissen Wartezeit erneut eine Übertragung versucht wird. Wenn die Zustellung auch nach mehrmaligen Versuchen nicht durchgeführt werden kann, wird eine Fehlermeldung an den Sender geschickt.

MB
Abkürzung für Megabyte. Ein MB besteht aus 1024 Kilobyte (KB ). Siehe auch GB .

Memory Stick
Von Sony entwickeltes mobiles Speichermedium (Speicherkarte) in der Größe eines Kaugummistreifens. Bestimmt für den Einsatz in beispielsweise PDAs, Digitalkameras oder Handys. Derzeit mit einer Kapazität von bis zu 128 Megabyte (MB) erhältlich, sollen bis 2003 Memory-Sticks mit 1 Gigabyte (GB) Speicherplatz auf den Markt kommen.

Microdrive-Festplatte
Miniatur-Festplatte im Compact-Flash (CF) II-Format entwickelt von IBM. Bietet derzeit bis zu 1 Megabyte (MB) Speicherplatz, ist auf Grund seiner vielen beweglichen Teile jedoch fehleranfälliger als andere Speicherkarten.

MIDP
Abkürzung für Mobile Information Device Profile. Java-Variante, die auf aktuellen Handys zum Einsatz kommt. MIDP ist speziell für Handys konzipiert und verwendet die von Sun entwickelte Kilobyte Virtual Machine (KVM ).

MIME
Multipurpose Internet Mail Extensions. Zusätzlich zu reinem Text können durch MIME auch Bilder, Ton oder formatierter Text innerhalb einer E-Mail transportiert werden.

MMC
Abkürzung für MultiMediaCard (Multimedia-Karte). Auswechselbares Speichermedium (Speicherkarten ) für portable Geräte wie beispielsweise PDA oder MP3 -Player.

MMS
Multimedia Message Service. Weiterentwicklung von SMS , die unter Ausnutzung bald zur Verfügung stehender Bandbreiten im Mobilfunkbereich (wie bei GPRS und UMTS ) die Übertragung umfangreicher Dateien, z. B. Videos, von Handy zu Handy ermöglicht. Darüber hinaus wird auch der direkte Dateiversand an E-Mail-Empfänger unterstützt. Zur Nutzung von MMS sind MMS-kompatible Handys erforderlich.

MNC
Mobile Network Code. Landeskennung und nationale Netzkennung; Teil der IMSI . Beide zusammen bezeichnen eindeutig das gerade benutzte Netz.

Modem
Ein Modem (Modulator/Demodulator) übersetzt Digital -e PC-Daten in Analog -e Signale (Töne). Diese können über die Telefonleitung gesendet werden. Ein weiteres Modem muss die Daten wieder für den empfangenden PC digitalisieren. Modems sind erforderlich für die Datenübertragung in analogen Telefonnetzen, etwa für die Verbindung zum Internet.

MP3
Abkürzung für Moving Picture Experts Group Audio Layer 3. Komprimierungsverfahren für Audio-Dateien, das von der Firma Thomson und Wissenschaftlern des Fraunhofer Instituts entwickelt wurde. Es filtert für das menschliche Ohr unhörbare Signalanteile und speichert mehrfach vorkommende Sequenzen nur einmal. So lassen sich Audiodateien um den Faktor vier bis zehn verkleinern, ohne nennenswerte Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen.

MPEG
Abkürzung für Motion Picture Experts Group. Gruppe, die Standards für das platzsparende Komprimieren und Speichern von Video- bzw. Multimediadaten (Video, Bild- und Tondaten) in hoher Qualität entwickelt. Das von der Motion Picture Experts Group aus der Taufe gehobene MPEG-2-Verfahren findet etwa im DVD (Digital Versatile Disc) -Standard Verwendung. So komprimierte Dateien erkennt man an der Endung .mpg.

MSC - Mobile Switching Center
Zentrale Verteilstelle in einem Funknetz; das MSC nimmt einlangende Anrufe an, überprüft, ob der gewählte Teilnehmer registriert ist und wo er sich befindet. Im Anschluss übernimmt das MSC das Aufstellen der Verbindung zum korrespondierenden MSC im Zielnetz.


MSIN
Mobile Subscriber Identification Number. Eindeutige Kennummer eines Teilnehmers eines PLMN (z.B. GSM-Netz ); siehe IMSI .

MSISDN
Mobile Station ISDN. Internationale Rufnummer des Teilnehmers. Dies ist die 14stellige Rufnummer (inkl. Landesvorwahl) eines Teilnehmers. 

N Newsgroup
Elektronisches Diskussionsforum. Hier wird - zumeist per E-Mail , immer häufiger auch direkt über das WWW - über alles mögliche diskutiert, die eingegangenen Nachrichten (siehe Posting ) können von allen gelesen und beantwortet werden.
Ursprünglich gab es die sieben "traditionellen" Gruppen des Usenet : comp, news, rec, sci, soc, talk, misc. Bis heute wurden mehrere tausend "alternatives" (alt) eingerichtet. Darüberhinaus gibt es länderspezifische Newsgroups, die mit dem jeweiligen Länderkürzel beginnen (z.B. "at" für Österreich).
Wer rasch und effizient den großen Informationspool der Newsgroups nutzen möchte, der sollte sich http://www.dejanews.com ansehen. Hier werden alle Postings gespeichert, indiziert und somit durchsuchbar gemacht, nachdem sie zuvor auf Spam gefiltert und von störenden Attachment -s befreit wurden.

Newsreader
Software, um Newsgroup s zu lesen; zum Beispiel "Nuntius" für den Mac oder "Forte Free Agent" für Windows. Heute im Funktionsumfang aktueller Browser oder Mailsoftware (Outlook) enthalten.


Oberschale
Äußere Abdeckung des Mobiltelefons exklusive Display und Tastatur. Bei vielen Geräten lässt sich die Oberschale abnehmen und durch eine andere ersetzen. Für manche Handys werden die Oberschalen als Zubehör-Artikel in unterschiedlichem Design angeboten. Siehe ClipIT und Xpress-on-Cover .

ogg vorbis
MP3 -ähnliches Audio-Format auf Open Source -Basis, das ebenfalls hohe Kompressionsraten ohne hörbare Beeinflussung der Tonqualität erlaubt.

Open Source
Zertifizierungsstandard der vorschreibt, dass der Quellcode eines Computerprogramms frei und kostenlos verfügbar sein muss. Dadurch können freiwillig und unentgeltlich tätige Programmierer gemeinsam an einer Software arbeiten, sie verbessern und zusätzliche Software-Werkzeuge entwickeln. Das Betriebssystem Linux ist zum Beispiel eine Open-Source-Software. Kommerziell ausgerichtete Softwareunternehmen verbieten den öffentlichen Zugriff auf die Quellcodes ihrer Software, um ihre Eigentumsrechte zu wahren.

Organizer
Tragbarer kleiner Computer etwa in der Größe eines Taschenrechners, der Adressen, Termine und Aufgaben verwaltet. Meist mit einem kleinen schwarz-weißen LCD -Display ausgerüstet. „Kleiner Bruder“ des PDAs, der über mehr Funktionen, Schnittstellen, Erweiterungsmöglichkeiten und Online-Fähigkeiten verfügt.

P Patch
Kleines Programm (manchmal auch Bug Fix genannt), das bei einem bereits ausgelieferten Programm Fehler korrigiert oder weitere Zusatzfunktionen ermöglicht. Die meisten Patches werden von den Software- Herstellern auf ihren Web-Sites kostenlos zum Download angeboten. Da sie nur einen kleinen Teil des fehlerhaften Programms reparieren und kein komplettes Update darstellen, sind sie in der Regel nicht sehr umfangreich und können somit schnell heruntergeladen werden.

PCMCIA - Personal Computer Memory Card International Association
Der Einfachheit halber heute PC-Karten genannt. Kreditkartengroße Steckkarten erweitern die Fähigkeiten eines Rechners. Moderne Laptops besitzen zwei Steckplätze, von denen einer z.B. für eine zusätzliche Festplatte genutzt werden kann, der andere für eine PC-Karte, die in Kombination mit einem Handy den mobilen Internet zugang ermöglicht.

PDA
Personal Digital Assistant. Ein kleiner Computer ("handheld" oder "palmtop"), der neben den klassischen Funktionen wie Kalender, Taskliste, Adressverwaltung auch die Möglichkeit bietet, im Internet zu surfen bzw. E-Mail zu senden/empfangen. Typische PDAs sind z.B. Compacq iPaQ oder HP Journada.

PIM
Abkürzung für Personal Information Manager. Softwarepaket zur Organisation des privaten oder beruflichen Alltags, das zum Beispiel bei PDAs zur serienmäßigen Grundausstattung gehört. Beinhaltet meist einen Terminkalender, ein Adressbuch, eine Aufgabenliste, Notizzettel und einen Taschenrechner. Hinzu kommen manchmal ein E-Mail-Client, Web-Browser, ein SMS-Programm oder Ähnliches.

PIN
PIN - Personal Identity Number - Geheimzahl, mit der ein Endanwender seine Berechtigung zur Verwendung eines bestimmten Dienstes nachweist (z.b. Telebanking, Mobiltelefonie,..). Die PIN-Nummer muss bei der Identifizierung eingegeben werden und kann während einer Dienstanwendung vom Benutzer geändert werden. Siehe auch PUK .

Pixel
Bedeutet so viel wie Bildpunkt. Digital -e Bilder bestehen aus tausenden Pixeln. Der Begriff stammt von dem englischen Begriff "picture elements" (Bildbestandteile) ab.

PLMN
Public Land Mobile Network. Oberbegriff für landgestützte Mobilfunknetze wie z.B. GSM .

Plug & Play
Mit Windows 95 eingeführter Industriestandard. Erlaubt es, externe Geräte im laufenden Betrieb an den Computer anzuschließen (z.B. über USB ). Der Computer erkennt die neue Hardware-Komponente selbst und nimmt selbständig die Integration des Gerätes vor, so dass es ohne einen Neustart des Computers sofort benutzt werden kann.

Plug-In
Zusätzliches Software-Modul, das ein Programm um eine Funktion, manchmal auch mehrere Funktionen, erweitert. Plug-Ins werden über standardisierte Software-Schnittstellen eingebunden und meistens von Fremdanbietern (nicht dem Hersteller des Programmes) angeboten. Zum Beispiel Plug-Ins für das Abspielen von Audio-Inhalten in Internet-Browsern.

POP3
Post Office Protocol 3. Letzte Version des Standardprotokolls für den Empfang von E-Mail (s). Ihre Post wird auf dem Mailserver des ISP so lange zwischengespeichert, bis diese von Ihnen abgeholt wird. Der Versand und Transport von Mails wird protokolltechnisch durch SMTP geregelt. Der/die Empfänger/in gelangt dann wiederum via POP3 zur an ihn/sie gerichteten Post.

Portal
Portale sind Internet-Seiten, die dem Benutzer als Einstieg in das WWW dienen sollen. Zumeist finden sich hier aktuelle Nachrichten und thematisch sortierte Links zu anderen Seiten. Für WAP -Nutzer gibt es spezielle WAP-Portale.

Posten
Eine Nachricht (Posting ) in eine Newsgroup stellen.

Posting
Nachricht, die (per E-Mail oder über das WWW ) in eine Newsgroup geschickt wird.

PPP - Point-to-Point Protocol
Protokoll für die Identifizierung des eigenen Computers gegenüber dem Host des ISP . Es enthält - richtig konfiguriert - sämtliche für den Log-in-Prozess notwendigen Daten. Eine weitere Protokollform ist SLIP ; beide haben prinzipiell dieselbe Funktionalität.

Proxy
Ein Proxy wird dazu verwendet, alle Internet anfragen zu sammeln, an die entsprechenden Server weiterzuleiten, deren Antworten zu empfangen und diese dann an die Empfänger (die ursprünglichen Absender) zu übermitteln. Einer der Vorteile eines Proxy: Er speichert abgefragte Dateien in seinem Cache lokal ab und erhöht dadurch die Antwortgeschwindigkeit, da die Seiten nur bei der ersten Abfrage vom »originalen« Server geholt werden müssen und dann für alle künftigen Anfragen bereits zur Verfügung stehen.

PUK
Personal Unblocking Key. Persönlicher Entsperrcode; er dient zum Entsperren einer durch Falscheingabe des PIN gesperrten SIM -Karte.

Push-Dienste
Informationsdienste, die selbständig Nachrichten oder aktuelle Daten an ihre Abonnenten versenden. Die Informationen gelangen per E-Mail, WAP oder SMS zum Kunden, der sich beispielsweise über aktuelle Fußballergebnisse informieren lässt. 

QuickTime
Standardisiertes Format für Audio- und Videodateien. Um Musik- und Videoclips im Quicktime-Format abzuspielen benötigt man die Quicktime-Player-Software. Diese ist kostenlos im Internet erhältlich. Wurde 1991 von Apple eingeführt, ist heute aber auch auf PCs gebräuchlich.

RAM
Abkürzung für Random Access Memory. Direktzugriffsspeicher. Hauptspeicher eines Computers, der anders als etwa eine Festplatte oder CD ein nicht permanenter Speicher ist. Die Informationen bleiben nur so lange gespeichert, wie die Stromzufuhr aufrecht erhalten wird. Neben Anwendungsprogrammen belegen auch Systemprogramme wie Maus- oder Tastatur-Treiber Platz im RAM. Maßeinheit ist MB .


RGB
Abkürzung für Rot, Grün, Blau. Farbmodell, bei dem sich alle Farben aus einem Mischungsverhältnis dieser drei Farben ergeben. Die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau ergeben zu gleichen Anteilen gemischt je nach Intensität Weiß (100 %) bis Schwarz (keine Lichtemission). Siehe auch CMYK .

Richtfunk
Funkübertragung zwischen zwei festen Stationen. Die Signale werden über fix ausgerichtete und stark bündelnde Antennen versendet und empfangen. Normalerweise befinden sich beide Stationen in Sichtweite. Wenn größere Entfernungen zu überbrücken sind, werden so genannte Richtfunk-Relais eingesetzt: Sie empfangen die Signale, verstärken sie und senden sie an die nächste Station weiter.

Roaming
Roaming (deutsch: wandern, umherstreifen) bezeichnet die Möglichkeit eines Mobilfunk-Teilnehmers, sein Mobiltelefon auch in Netzen von fremden Mobilfunk-Betreibern zu nutzen.

Voraussetzung für diese Möglichkeit ist, dass sein Mobilfunk-Anbieter ein Roaming-Abkommen mit anderen Funknetzbetreibern abgeschlossen hat. Ist dies der Fall, bleibt der Mobilfunk-Teilnehmer auch dann erreichbar, wenn er den Bereich des von ihm genutzten Mobilfunk-Netzes verlässt und sich zum Beispiel im Ausland aufhält. Er kann im Roaming-Bereich automatisch lokalisiert werden, sodass eingehende Anrufe an das Fremdnetz und schließlich an sein Mobiltelefon weitergeleitet werden.

Neben dem International Roaming, bei dem Sie im Ausland die dortigen Mobilfunk-Netze nutzen, gibt es auch das National Roaming.

ROM
Abkürzung für Read Only Memory. Speicherbausteine, die im Gegensatz zu RAM nur gelesen und nicht beschrieben oder geändert werden können. Bei Computern ist ein Teil des BIOS im ROM abgelegt.

Router
Ein Router verbindet zwei räumlich getrennte Netzwerke über eine Telekommunikations-Leitung miteinander. Wenn man über LAN eine Netzwerk-Ressource (Server, Arbeitsplatz-Rechner, Drucker) ansprechen will, die physikalisch in einem anderen Netzwerk angesiedelt ist, dann stellt der Router den Kontakt zwischen beiden Netzen her.

S Server
Rechner, der für andere im selben Netzwerk (auch im Internet ) befindliche Computer Dateien, Datenbanken, Programme et cetera zur Verfügung stellt. Siehe auch Host .

Server Extension
Der HTML -Editor FrontPage von Microsoft stellt bei der Erstellung einer Website einige Zusatzfunktionen (z.B.: Counter, Forum oder Gästebuch) zur Verfügung. Um diese Erweiterungen (auch Bots genannt) nutzen zu können, muss der Server auf dem die Seiten gespeichert sind über die sogenannten FrontPage Server Extensions (Programmsammlung) verfügen.

Shareware
Shareware ist eine bestimmte Art von Software. Der Autor vertreibt sein Programm direkt, meistens über das Internet. Die Software bietet entweder nur Zugriff auf einen Teil seiner Funktionen oder ist nur eine bestimmte Zeit lauffähig. Um diese Beschränkungen aufzuheben muss das Programm gegen eine Gebühr registriert werden.

SIM
Subscriber Identity Module. Teilnehmer-Kennungsmodul, miniaturisierte Chipkarte für Mobilstationen (=Handys) im GSM -System. Mit ihr sind Nummer, Dienste und Abrechnung eines Teilnehmers verbunden, unabhängig davon, in welchem Gerät die Karte verwendet wird.


SIM-Lock
Andere Bezeichnung für SIM-Sperre. Ein Mobiltelefon wird fest mit der Mobilfunk-Karte eines bestimmten Netzbetreibers (z.B. tele.ring) verbunden. Das Handy funktioniert dann ausschließlich mit einer
SIM -Karte dieses Unternehmens. Mit SIM-Lock gesperrte Karten werden von den Netzbetreibern gegen Bezahlung eines bestimmten Tarifs entsperrt und können dann auch mit anderen SIM-Karten betrieben werden.

Site
Auch Website genannt. Bezeichnet die Gesamtheit eines zusammengehörenden Informationsangebots (=aller Seiten) eines Contentprovider s.


Skins
Ein Set von (selbstdefinierten, gezeichneten) Grafiken, die das Äußere eines Programmes nach eigenen Wünschen verändern, z.B. bei WinAMP
(MP3-Player). Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Programmen die sich mit Hilfe von "Skins" den eigenen ästhetischen Vorlieben anpassen lassen. Auch fertige Skins können aus dem Internet downgeloaded werden. Wortwörtlich genommen überzieht man ein Programm mit einer neuen "Haut".

SLIP - Serial Line Internet Protocol
Wie PPP ein TCP/IP -Protokoll zur Kommunikation zwischen Serviceprovider (ISP ) und Benutzer.

SmartMedia-Karte
Speicherkarte, die bei Digitalkameras zu den am häufigsten verwendeten Speichern gehört. Sie hat eine Kapazität von bis zu 128 Megabyte (MB) und ist 45 x 37 x 0,8 mm klein.

Smartphone
Mobiltelefon mit Funktionen eines PDAs. Von normalen Handys unterscheiden sie sich durch eine größere Tastatur bzw. einen Touchscreen zur Dateneingabe. Eines der ersten Smartphones war der Nokia Communicator.

SMS - Short Message Service
SMS Short Message Service Kommunikationsdienst im GSM-Netz zum Austausch (Senden/Empfangen) von Textnachrichten via Mobiltelefon . Erlaubt eine garantierte Datenübertragung und ermöglicht dadurch - im Unterschied zum Paging – auch die Übertragung von einem E-Mail -System (bzw. über das WWW ) zu einem Mobiltelefon. Die Nachrichten (normalerweise max. 160 Zeichen) werden über den Steuerkanal des GSM-Netzes übertragen und können daher auch während eines Telefonats empfangen werden.

SMSC - Short Message Service Center
Kurznachrichtendienst-Zentrum, das - analog zum MSC - die Verteilung von Kurznachricht en übernimmt.

SMTP
Simple Mail Transfer Protocol. Dieses Protokoll definiert, wie E-Mail s zwischen Computern ausgetauscht werden. Es arbeitet in Verbindung mit dem Post Office Protocol (POP3 ).

Softmodem
Programm, das die Funktionen eines Modem -s übernimmt. Mit Hilfe eines Softmodems ist es möglich, sich mit einem Mobilfunk-Gerät, in das kein „echtes“ Modem integriert ist, ins Internet einzuwählen oder Daten zu versenden (und empfangen).

Spam
Elektronische Flugpost, die wahllos in jede Mailbox verteilt wird. Dieses höchst ungebührliche Verhalten ist sehr ungern gesehen. Ein heißes Thema, da verschiedentlich Anbieter Millionen von Mailadressen zu diesem Zweck verkaufen. Wer seine Produkte oder Dienstleistungen auf diese Art bewerben möchte, sei gewarnt: Niemand hat gerne unaufgefordert Werbung in seinem privaten Postkasten, dadurch tritt eher die Verärgerung potentieller Kunden als eine Steigerung des Umsatzes ein.

Speicherkarten
Mobile Datenspeicher im kleinen Format. Siehe SmartMedia-Karte und MMC .

Sprachsteuerung
Erlaubt es, Funktionen des Handys nicht nur per Tastendruck, sondern auch über gesprochene Begriffe zu aktivieren. Dabei wird jeder Funktion ein Wort zugeordnet, das zuvor aufgezeichnet werden muss. Siehe auch Sprachwahl.

Sprachwahl
Die Sprachwahl ist Teil der Sprachsteuerung. Sie macht das Eintippen von Rufnummern überflüssig. Der Benutzer ordnet dabei einer Telefonnummer ein gesprochenes Wort zu (z.B.: Büro), das Gerät erkennt dieses Wort wenn es ausgesprochen wird und wählt automatisch die dazugehörige Telefonnummer. In Kombination mit einer Freisprecheinrichtung ist diese Funktion beim Autofahren nützlich, da die Hände beim telefonieren am Steuer bleiben.

SQL
Abkürzung für Structured Query Language (Strukturierte Abfragesprache). Wurde in den 70er Jahren von der Firma IBM entwickelt. Wird von zahlreichen Datenbankanwendungen unterstützt und ermöglicht die gezielte Auswahl von Datensätzen durch bestimmte Befehle.

SSL
Verschlüsselungstechnologie und Protokoll, die entwickelt wurden um Webbrowsern (->Browser ) und Webservern sichere Kommunikation bzw. Dokumentenübermittlung über das Internet zu ermöglichen. Der URL einer Website mit SSL-Verbindung beginnt mit https://. Die Verbindung selbst gilt erst dann als gesichert, wenn beide Seiten, also Client und Server , mit der höchstmöglichen Verschlüsselung arbeiten.

Suchmaschine
Online-Dienst (z.B. www.google.com), der das Internet nach neuen Seiten durchforstet und diese nach Stichworten katalogisiert. Die Kataloge können vom Benutzer nach bestimmten Begriffen durchsucht werden. Es werden dann Links zu Seiten angegeben, auf denen dieser Begriff vorkommt.

Synchrone Datenübertragung
Übertragung von Daten im gleichbleibenden Takt.
Siehe Asynchrone Datenübertragung .


T T9
T9 vereinfacht die Texteingabe über die Handy-Tastatur. Ohne T9 müssen viele Buchstaben durch mehrmaliges Drücken einer Zifferntaste eingegeben werden. T9 macht dieses mehrfache Tippen unnötig. Aus mehreren eingegebenen Ziffernfolgen sucht das Programm die wahrscheinlichste Bedeutung eines Wortes. Siehe I-Tap .

Tag
Tags sind die Befehle von HTML . Mit ihnen können auf Internetseiten Schriftarten, Absätze, Schriftfarben, usw. definiert werden.

TCP/IP
Abkürzung für Transmission Control Protocol/Internet Protocol.
Eine Protokollfamilie, die mehrere Funktionen gleichzeitig regelt, darunter das Transmission Control Protocol (TCP), das Internet Protocol (IP), das File Transfer Protocol (FTP ), das Simple Mail Transfer Protocol
(SMTP ), telnet und das Domain Name System (DNS ).

telnet
Bezeichnet ein Protokoll, mit dem es möglich ist, sich bei einem entfernten Rechner (Server ) einzuloggen und dessen Ressourcen zu nutzen. Das dazu verwendete Programm trägt meistens denselben Namen.

TFT
Abkürzung für Thin Film Transistor. Typ von Flachbildschirm, der zum Beispiel in Notebooks und PDAs, heutzutage auch als Computermonitor, Verwendung findet. Vergleichbar mit LCD .

Thumbnail
Bedeutet übersetzt Daumennagel. Verkleinertes Abbild einer Grafik- oder Foto-Datei. Durch seine geringe Größe belegt es nur wenig Speicherplatz und kann (z.B. im Internet) schnell übertragen werden. Möchte man das Bild in seiner vollen Größe sehen, genügt ein Mausklick auf das Thumbnail.

TIFF
Abkürzung für Tagged Image File Format. Format für digitale Bilder, das ohne Qualitätsverlust komprimiert. Die Dateien benötigen mehr Speicherplatz als solche, die nach dem JPEG -Verfahren komprimiert wurden. Wird häufig im professionellen Bereich angewendet.

Time Slot
Zu deutsch Zeitschlitz. Im GSM -Standard wird ein Übertragungskanal in acht Zeitschlitze zerlegt, um mehrere Gespräche gleichzeitig übertragen zu können. Jeder Teilnehmer erhält für die Übermittlung seines Gesprächs einen dieser acht Time Slots, die Gesprächsdaten werden also nacheinander und in Stücke geteilt übertragen. Bei z.B. GPRS werden von einem Gerät mehrere Time-Slots genutzt, um höhere Datenübertragungsraten zu erreichen.

Touchscreen
Berührungsempfindlicher Bildschirm, der etwa bei PDAs oder öffentlichen Informations-Terminals eingesetzt wird.

Treiber
Programm, das es dem Computer erst ermöglicht angeschlossene Komponenten (Grafik-/Sound-Karte, Tastatur, Maus, Scanner, Drucker, Monitor usw.) zu erkennen und anzusteuern. Alle Komponenten eines Rechners benötigen derartige Treiber. Diese müssen entweder vom Benutzer selbst installiert werden, oder werden vom System automatisch installiert (Plug & Play ).

Tri-Band-Handys
Tri-Band-Handys, auch Triple-Band-Handys genannt, unterstützen drei verschiedene Frequenzbänder und können somit in vielen GSM-Netzen weltweit eingesetzt werden. In Europa wird entweder auf 900 oder 1.800 und in den USA auf 1.900 MHz gefunkt.

Twain
Abkürzung für Tool Without Any Interesting Name. Eine standardisierte Software-Schnittstelle zwischen Software-Programmen und Bildverarbeitungs-Geräten (Scanner, Digitalkamera). Dadurch kann jedes Programm (wenn es mit einer TWAIN-Schnittstelle ausgestattet ist) auf die angeschlossenen Geräte zugreifen und diese ansteuern.


U UDF
Abkürzung für Universal Disk Format. Bei DVD (Digital Versatile Disc) -s das Standard-Format für die Datenspeicherung, kann jedoch auch auf CD-ROM -s und CD-RW -s angewendet werden. Installiert man unter Windows einen UDF-Treiber, können CD-Rs und CD-RWs wie Festplatten behandelt werden. Es wird kein spezielles Brennprogramm mehr benötigt, kopiert wird einfach per Drag & Drop . Dieses Format kann von fast allen Betriebssystemen gelesen werden.

UMS
Abkürzung für Unified Messaging Service. Bedeutet so viel wie vereinheitlichter Nachrichtenverkehr. Ein Internetbasierter Service, der E-Mail, Fax, Telefon und SMS in einem „Postfach“ vereint. Von dort können die verschiedenartigen Mitteilungen über das Internet, Telefon oder WAP -Handy abgerufen werden. Abhängig vom Gerät werden zum Beispiel E-Mails am Telefon vorgelesen oder Sprachnachrichten am Computer abgespielt.

UMTS
Universal Mobile Telecommunication System. Universell nutzbares Mobilfunksystem, das die Gesamtheit der bisherigen Mobilsysteme integriert. Über UMTS lassen sich Sprache, Bild und Text-Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu zwei MB pro Sekunde etwa auf ein Handy übermitteln.

Update
Mit einem Update wird ein Programm aktualisiert. Es behebt Fehler oder erweitert Funktionen bzw. fügt welche hinzu. Updates können von der Internetseite des Anbieters oft kostenlos heruntergeladen werden.

Uplink
Im Mobilfunk der von der Mobilstation zur BTS gerichtete Funkkanal; zum Führen eines Gespräches benötigt man außerdem den Downlink .


Upload
Senden von lokalen Daten an einen entfernten Rechner, der umgekehrte Vorgang heißt Download .

Upstream
Bezeichnet bei Datenübertragungen den Datenstrom vom User (egal ob am PC oder mobilen Endgerät) zum Server. Siehe auch Downstream .

URL
Uniform Resource Locator. Er stellt die Adresse einer Internet -Seite (entweder einer HTML - oder WML -Seite) dar.

USB
Abkürzung für "Universal Serial Bus". An einer USB-Schnittstelle lassen sich nicht nur Peripheriegeräte wie Tastatur, Maus, Joystick und Scanner anschließen, sondern auch Hubs .

Usenet
User's Network. Mehr als 30 000 Diskussionsgruppen (siehe Newsgroup ) zu den unterschiedlichsten Bereichen bilden das Usenet, das zwar kein Bestandteil des Internet ist, aber durch (fast) alle Serviceprovider (ISP ) erreicht werden kann.
Zum Ausprobieren verwenden Sie bitte die Gruppe at.test.

V Vanity Nummer
Vanity Nummern (deutsch: "Eitelkeits-Nummer") werden Rufnummern genannt, die – auf der Handy-Tastatur getippt – eine sinnvolle Buchstabenkombination ergeben. Wenn Sie beispielsweise das Wort Roaming eintippen, erhalten Sie die Ziffernfolge 762 64 64.

Mit Vanity Nummern können Sie Ihrer Telefonnummer eine persönliche Note und Ihren Anrufern eine praktische Gedächtnisstütze geben.

VGA
Abkürzung für Video Graphics Array. Ein Analog -er Grafik-Standard, der 256 Farben mit einer Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten darstellen kann. Zu Zeiten von MS-DOS die Standard-Bildschirmauflösung.

Virus
Computerviren sind kleine Programme, die ohne Wissen des Nutzers auf dessen Computer transferiert werden. Dort angelangt verbreiten sie sich weiter und richten manchmal mutwillig Schäden an. Die meisten Viren übertragen sich über das Internet oder E-Mail-Programme wie Microsoft Outlook und nutzen das Adressbuch um sich massenhaft weiter zu verbreiten. Es gibt viele verschiedene Arten von Viren mit mehr oder weniger bösartigen Absichten. Sie können mit Antiviren-Programmen bekämpft werden.

Voice Dial
Siehe Sprachwahl .

Vollduplex
Gleichbedeutend mit Duplex. Gleichzeitige Datenübertragung sowohl in Empfangs- als auch in Senderichtung innerhalb eines Kanals. Diese Bezeichnung wird verwendet, um Verwechslungen mit Halb-Duplex aus dem Weg zu gehen.


W WAP
Wireless Application Protocol. Ein Protokoll, das die Übertragung von WML -Seiten aus dem Internet auf das Handy ermöglicht.

WAP-Browser
Ein Programm im Handy, mit dem sich Internet -Seiten darstellen lassen, die in WML programmiert sind.

Wave-Format
Etwas in die Jahre gekommenes Format für Audio-Dateien. Wave-Dateien sind erkennbar an der Endung .wav.

Web
Siehe WWW .

Webmail
Web-basierter E-Mail -Client . Zum Lesen, Verfassen, Senden und Verwalten von E-Mails wird nur ein Browser benötigt, die Funktionalität/Verbindung stellt das Web bereit. Der Vorteil ist, dass von verschiedenen Rechnern (zu Hause, im Büro oder Internet-Cafe - weltweit und jederzeit, auch im Urlaub) aus bzw. über verschiedene Zugangsmedien (WWW , WAP ) dasselbe Postfach erreicht und die E-Mails darin bearbeitet werden können.

Website
Siehe Site .

Webspace
Speicherplatz für die persönliche Homepage auf der Festplatte eines Webservers. Zur Einschätzung der Größe des Webspace lassen sich 10 MB Webspace mit 100 bis 500 einzelnen HTML -Webseiten vergleichen. Selbstverständlich ist der Seitenumfang stark abhängig von der Datenintensität der Seiten. Grafiken, Multimedia-Dokumente wie Filme oder MP3-Dateien brauchen besonders viel Speicherplatz.

WLAN
Abkürzung für Wireless Local Area Network. Eine Bezeichnung für lokale, kabellose Datennetze. Der amerikanische Ingenieursverband IEEE (Institute of Electrical and Electronical Engineers) hat den Standard 802.11 definiert. Wireless LANs kommen in Unternehmen, Universitäten oder manchmal sogar an öffentlichen Orten wie Flughäfen zum Einsatz. Es können Übertragungsraten von bis zu elf Megabit pro Sekunde erreicht werden.

WML
Wireless Markup Language. Die Programmiersprache für die - etwas abgespeckte - Darstellung von Internet -Seiten am Handy. WML-Seiten werden über WAP an ein Handy übertragen und dort im WAP-Browser angezeigt. Der derzeitige Standard ist WML Version 1.3.

WWW
World Wide Web. Teilangebot des Internet . Das WWW nutzt das HTTP -Protokoll zur Informationsübertragung über das Internet. Vielfach wird das WWW und das Internet gleichgesetzt. Dies ist jedoch nicht korrekt, da das WWW nur ein möglicher Dienst ist, der über das Internet nutzbar ist. Weitere Dienste sind z.B. FTP und telnet .


X XML
Abkürzung für Extensible Markup Language. Seitenbeschreibungssprache für Inhalte im World Wide Web. XML ist deutlich flexibler als HTML und bietet den Programmierern mehr Möglichkeiten.

Xpress-on-Cover
Bezeichnung der auswechselbaren Oberschale -n bei Nokia-Handys. Siehe auch ClipIT . 
Z Zeitschlitz
Siehe Time Slot .

ZIP
Format für komprimierte Dateien. Erkennbar an der Endung .zip. Um solche Dateien (so genannte Archive) zu komprimieren (packen) bzw. dekomprimieren (entpacken) wird ein entsprechendes Programm (z.B. WinZip) benötigt. Wird häufig verwendet, um große Dateien für den Versand per E-Mail oder über das Internet zu schrumpfen.

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